| Kurzbiographie - Hans Georg
Leiendecker Die ersten Berührungspunkte zur Malerei, Kunstszene und dem Studium der freien Kunst entstehen nach einer abgebrochenen Schreinerlehre. Wichtigster Leitsatz dieser Zeit: Kunst darf nicht schön sein. So sind die ersten Bilder von seiner Gott-verneinenden, zynischen und pessimistischen Grundhaltung geprägt und damit vorwiegend expressiv, provozierend und düster. Eine Heilung auf geistigem Wege durch die Göttliche Kraft und die Lehre Bruno Grönings, bringt einen radikalen Wandel seiner Lebenseinstellung. Die Erkenntnis daß es Gott doch gibt, läßt seine bisherigen Ansichten und Werke als sinnlos und leer erscheinen. Nach einer ein-einhalbjährigen Sinnkrise wird ihm klar, daß er den Willen Gottes in seinen Arbeiten umsetzen möchte. Die Erkenntnis daß wahre Kunst und wahres Leben nur im Einklang mit Gott entstehen kann, wird zur Grundausrichtung seiner Arbeit. Trotz aller Unsicherheiten und damit verbundenen Ängste, wird dieses zum Mittelpunkt seines Lebens. So entstehen die ersten spirituellen Themen. Seit dieser Zeit geht seiner Arbeit immer ein Gebet oder eine Meditation voraus, mit der Bitte, um Göttliche Führung. Seine Malerei wurde zunehmend realistischer, die Motive immer lichtvoller und klarer. In den darauffolgenden Jahren entstanden die Bilder zum Lebenszyklus, zum Wald- und Engelszyklus, danach die beiden Christus-Serien, sowie die Bilder zum Sonnengesang des Franz von Assisi. In allen Werken findet sich das heilende geistige Licht als Zentrum und es geht immer um den Weg des Menschen zu Gott. Dieses erläutert Leiendecker in seinen Erlebnisreisen in Bild und Ton, die er in Deutschland, Österreich und Schweiz hält. Neben den Ausstellungen und Vorträgen ist die Organisation der Messen Kunst zur Ehre Gottes ein weiterer Weg, um den Betrachtern Gott in sich näher zu bringen. |
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Inhalt und Sinn der Bilder: In allen Bildern, Vorträgen und Ausstellungen Leiendeckers geht es immer darum, daß sich der Betrachter bzw. Besucher mit seinem eigenen Inneren, das heißt mit Gott in sich auseinandersetzen soll. Dies ist unabhängig von jeglichem Glaubensbekenntnis oder Gesellschaftsstatus. Da alles von Gott kommt, soll auch nur Gott alleine bei alle dem
im Mittelpunkt stehen. Deswegen lehnt Leiendecker jede Art von Verehrung
und Bewunderung seiner Person ab. Der Mensch verliert durch diese
Haltung - auf Jemanden hochzublicken, zu bewundern oder
zu vergleichen - den Zugang zu sich selbst und zu Gott in sich. Nicht
der Künstler oder die Person Leiendecker,
ja nicht einmal die Bilder als solche sind von Bedeutung, sondern
nur der göttliche Inhalt der Werke. |